| Wildacker |
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Eigenschaften Die mehrjährige Pflanze bietet im bis zu 3 m hohen Kraut eine ideale Deckung für Niederwild, Fasane und Rebhühner. Das Kraut ist ein ausgezeichnetes Raufutter für Rot-, Schwarz, und Dammwild. Im Winter bricht das Kraut in unterschiedlichen Höhen ab und bietet dadurch auch in trockenem Zustand mit seinen markhaltigen Stängeln eine gute Deckung. Neben dem in der Sommeräsung begehrten Kraut spielen die winterharten Knollen eine wesentliche Rolle für die Ernährung des Wildes. Die Knollen werden vor allem in der zweiten Winterhälfte mit Vorliebe verzehrt. Beobachtungen haben gezeigt, dass sich das Wild im Winter vor allem in Nässeperioden mit den markhaltigen Stängeln beschäftigt. Die Knollen werden gezielt erst in den frostfreien Tagen ab Februar gesucht. In Dammkultur angebaute Wildäcker erleichtern dabei vor allem Reh- und Dammwild das schlagen der Knollen. Um das Wild an den Topinambur zu gewöhnen können auch kleinere Flächen gegrubbert werden, so dass die Knollen leichter gefunden werden. Neuanlage Die Neuanlage von Topinambur Wildäckern sollte von März bis Mitte mai geschehen. Eine Herbstpflanzung mit frischem Pflanzgut bietet einen größeren Masseertrag und ein schnelleres Auflaufen der Pflanzen im Frühjahr. Höchster Nutzeffekt des Wildackers bietet eine Anlage innerhalb des Waldes oder am unmittelbaren Waldrand. Topinamburäcker im Feld bieten vor allem Deckungsinseln und Lebensraum für Niederwild. Vermeiden Sie es Topinambur an Bachläufen und Flüssen zu pflanzen um einer eventuellen Ausbreitung vorzubeugen. (siehe auch Botanik) Sie müssen in etwa mit 1,6t Pflanzknollen pro Hektar rechnen. Hier finden Sie nähere Hinweise zum Anbau . Sorten
Fazit Topinambur ist eine sehr leistungsfähige Pflanze für den Wildacker. Sie eine hohe Qualität für die Ernährung des Wildes durch Kraut und Knollen und spendet fast ganzjährig Schutz und Deckung. Tags: Wildacker Deckung Äsung Eigenschaften Jäger Reh Fasan Rebhuhn Dammwild Niederwild |